Zimmer-Reservation

Visionen – oder was geschehen kann, wenn einem nachts der Ehemann abhanden kommt. Madeleine Böni

Der Hintergrund des Ganzen ist meine grundsätzliche Verbundenheit zum Gastgewerbe, meine kaufmännische Grundausbildung, die darauf folgende Weiterbildung im Hotelfach sowie meine Liebe zu kalkulierbarem Risiko.

Grundlage ist natürlich auch die Verbindung zu meinem einstigen Schulschatz (langjährigen Ehemann und Vater meiner Töchter). Er hat ständig irgendwelche Visionen und hin und wieder kann er mich auch mal für die eine oder andere begeistern!

Während einer mehrtägigen Motorrad-Tour durch Süddeutschland übernachteten wir 1998 in einem Hotel, welches nahezu 1:1 unseren persönlichen Vorstellungen eines Kleinstadthotels entsprach. Eigentlich als Paar unterwegs – verbrachte ich die Nacht im Bett dennoch allein. Mein Mann war mir abhanden gekommen. ... dachte ich jedenfalls. Tatsache war jedoch, dass er zwar da war, nur halt eben nicht bei mir.

Er stand – fasziniert von der Darstellung des Fluchtplanes – bei der Zimmertür und studierte intensiv den dort publizierten Grundriss des Gebäudes. Ausführlich versuchte er mir verständlich zu machen, weshalb dieser auch bei einem Hotel in Frauenfeld optimal wäre. Fragen Sie mich heute nicht mehr, was er mir damals alles erzählt hat. Ich habe keine Ahnung mehr. Ehrlicherweise gestehe ich aber, dass ich bereits damals schon keinen Schimmer hatte, wovon er genau redete. Ich wusste nämlich sogar im Halbschlaf, dass es in Frauenfeld gar kein Stadthotel gab.

Erst drei Wochen später, habe ich hellwach und mit grossem Staunen meinem Ehemann Frank und meinem Schulfreund Stefan Ritzler zugehört. Die beiden suchten in der Funktion als Promoter und Architekt einen Investor für ein bereits weit entwickeltes Hotelprojekt in der Frauenfelder Allmend! Für dieses Mal stellte sich heraus, dass es nicht wirklich schwierig war, auch mich für diese Vision zu begeistern.

Der Weg bis zur Realität war dann aber schliesslich doch zeitaufwändiger als der Weg von der ersten Idee zum Basisprojekt. Trotzdem führte er uns aber mit Umwegen genau dorthin, wo wir heute sind:zum Familienunternehmen HOTEL DOMICIL.

Frank Oswald & Madeleine Böni

Frank Oswald & Madeleine Böni
Hotel Domicil Frauenfeld

HOTEL DOMICIL AG   Oststrasse 51   CH - 8500 Frauenfeld   +41 (0) 52 723 53 53   info@domicil.ch